Stegprothese im Ober- & Unterkiefer: Kosten, Behandlung, Vor- & Nachteile

Zahnimplantate

Alles Wichtige zur Stegprothese auf Implantaten – von Halt und Gaumenfreiheit über Behandlung bis hin zu Kosten bei zahnlosem Kiefer.

Stegprothese

Ein zahnloser Kiefer verändert vieles – das Sprechen, das Kauen und oft auch das Lächeln. Wer einmal erlebt hat, wie sehr der Verlust der Zähne den Alltag beeinflusst, weiß: Es geht nicht nur um Ästhetik, sondern um Lebensqualität.

Moderne Zahnmedizin bietet heute funktionelle und ästhetisch anspruchsvolle Lösungen. Eine davon ist die Stegprothese – ein herausnehmbarer Zahnersatz, der mithilfe mehrerer Implantate im Kiefer befestigt wird. Sie bietet stabilen Halt, gaumenfreien Tragekomfort und mehr Sicherheit im Alltag, besonders für Menschen mit einem zahnlosen Kiefer.

In diesem Artikel erfahren Sie, was eine Stegprothese auf Implantaten auszeichnet, wann sie sinnvoll ist, wie die Behandlung abläuft und warum sich viele Patienten für eine Stegprothese in Polen entscheiden.

Was ist eine Stegprothese?

Die Stegprothese ist eine besondere Form des Zahnersatzes für Menschen mit einem zahnlosen Kiefer, also dann, wenn keine natürlichen Zähne mehr vorhanden sind. Anders als eine herkömmliche Vollprothese, die oft nur durch Saugwirkung oder Haftcreme gehalten wird, ruht die Stegprothese sicher auf mehreren Zahnimplantaten, die fest im Kiefer verankert sind.

Stegprothese Unterkiefer

Zwischen den Implantaten wird ein metallischer Steg eingesetzt, eine Art Trägerkonstruktion, die wie ein Verbindungselement funktioniert. Auf diesem Steg wird die herausnehmbare Prothese passgenau befestigt. Das Ergebnis: Ein Zahnersatz, der im Alltag fest sitzt, aber zur Reinigung leicht herausgenommen werden kann.

Besonders im Oberkiefer profitieren viele Patienten von der gaumenfreien Konstruktion. Denn: Die Stegprothese kommt in der Regel ohne störende Gaumenplatte aus – das bedeutet freies Sprechen, uneingeschränkter Geschmackssinn und deutlich höherer Tragekomfort.

Wann ist eine Stegprothese sinnvoll?

Nicht jeder Zahnersatz ist für jede Situation geeignet, doch die Stegprothese hat sich besonders in einem Fall bewährt: bei vollständigem Zahnverlust im Ober- oder Unterkiefer. Gerade dann, wenn eine herkömmliche Vollprothese nicht mehr richtig hält oder Beschwerden verursacht, bietet die implantatgetragene Stegprothese eine stabile und zugleich schonende Alternative.

Typische Ausgangssituationen:

  • Der Kiefer ist zahnlos, oft schon seit vielen Jahren.
  • Die vorhandene Vollprothese wackelt, verursacht Druckstellen oder schränkt das Kauen stark ein.
  • Der Kieferknochen hat sich zurückgebildet, sodass die Prothese keinen Halt mehr findet.
  • Eine festsitzende Lösung mit vielen Implantaten ist nicht möglich oder nicht gewünscht – etwa aus gesundheitlichen, anatomischen oder finanziellen Gründen.

In diesen Fällen kann die Stegprothese eine verlässliche Kompromisslösung sein: Sicherer Halt im Alltag, kombiniert mit der Möglichkeit, die Prothese zur Reinigung herauszunehmen.

Stegprothese Oberkiefer vs. Unterkiefer – die Unterschiede

Ob im Oberkiefer oder Unterkiefer, die Stegprothese bietet in beiden Fällen eine sichere Versorgung bei Zahnlosigkeit. Doch die Anforderungen an Funktion und Tragekomfort unterscheiden sich je nach Kieferlage deutlich. Entsprechend unterschiedlich ist auch die Planung der Behandlung.

Stegprothese im Oberkiefer: Gaumenfreiheit und Komfort

Ein großer Vorteil der Stegprothese im Oberkiefer liegt in ihrer gaumenfreien Gestaltung. Während klassische Vollprothesen eine Kunststoffplatte benötigen, die den Gaumen bedeckt und damit Geschmack und Sprachgefühl beeinträchtigen können, bleibt bei der Stegprothese der Gaumen in vielen Fällen frei. Das kann nicht nur den Komfort, sondern auch das Lebensgefühl steigern.

In der Regel werden für eine Oberkiefer-Stegprothese vier bis sechs Implantate eingesetzt, die den Steg tragen. Je nach Knochenangebot kann manchmal ein Knochenaufbau, etwa durch einen Sinuslift, erforderlich sein.

Stegprothese im Unterkiefer: Stabilität trotz geringer Fläche

Im zahnlosen Unterkiefer ist der Halt einer konventionellen Prothese oft besonders schwierig. Die Beweglichkeit der Zunge, die schmale Kieferform und fehlender Saugeffekt führen häufig zu schlecht sitzenden Prothesen. Hier zeigt die Stegprothese ihre Stärke: Schon mit zwei bis vier Implantaten lässt sich ein stabiler Halt erreichen.

Der Steg verhindert das Kippen oder Verrutschen der Prothese beim Sprechen oder Kauen, was ein erheblicher Gewinn an Lebensqualität sein kann.

Vorteile der Stegprothese

Eine Stegprothese auf Implantaten bietet gleich mehrere Vorteile, sowohl im Vergleich zu klassischen Vollprothesen als auch zu anderen implantatgetragenen Versorgungen. Sie vereint Sicherheit, hohen Tragekomfort und ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis.

1. Fester Halt im Alltag

Dank der Implantate, auf denen die Prothese über einen Steg befestigt wird, sitzt sie stabil und wackelfrei. Der Unterschied zur schlecht sitzenden Vollprothese ist für viele Patienten unmittelbar spürbar.

2. Gaumenfreiheit im Oberkiefer

Bei entsprechender Planung kann die Stegprothese im Oberkiefer ohne Gaumenplatte gefertigt werden. Das bedeutet: kein Fremdkörpergefühl, freier Geschmackssinn, natürliches Sprechen.

3. Herausnehmbar und leicht zu reinigen

Die Prothese lässt sich vom Steg einfach abnehmen, was eine gründliche Reinigung erleichtert, sowohl für den Zahnersatz als auch für die Implantate darunter. Das schützt vor Entzündungen und sorgt für langfristige Mundgesundheit.

4. Stabilität mit vergleichsweise wenig Implantaten

Bereits zwei bis vier Implantate reichen in vielen Fällen aus, um eine sichere Basis für die Stegkonstruktion zu schaffen. Das senkt die chirurgische Belastung und oft auch die Kosten.

5. Keine Haftcremes, keine Unsicherheit

Im Gegensatz zur Totalprothese wird bei der Stegprothese keine Haftcreme benötigt. Patienten fühlen sich im Alltag sicherer, ohne die Angst, dass der Zahnersatz sich plötzlich löst.

Nachteile und Probleme der Stegprothese

So überzeugend die Stegprothese auf Implantaten auch ist, wie jede Behandlung hat sie auch ihre Probleme und potenziellen Nachteile, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten.

1. Herausnehmbar – und nicht für alle die erste Wahl

Auch wenn sie stabil sitzt: Die Stegprothese ist kein vollständig festsitzender Zahnersatz. Manche Patienten bevorzugen eine nicht herausnehmbare Lösung, zum Beispiel eine feste Brücke auf Implantaten wie All-on-4 / All-on-6. Für diese Patienten ist die Stegprothese oft ein Kompromiss, der jedoch bewusst gewählt werden kann, aus praktischen oder finanziellen Gründen.

2. Höherer Pflegeaufwand am Steg

Damit die Implantate gesund bleiben, muss der Steg täglich gründlich gereinigt werden – besonders die Übergänge zwischen Implantat, Steg und Prothese. Auch regelmäßige professionelle Kontrollen sind wichtig. Wer die Reinigung vernachlässigt, riskiert Entzündungen oder Implantatverlust.

3. Höhere Anfangskosten als bei Vollprothesen

Im Vergleich zu einer einfachen Totalprothese ist die Stegprothese deutlich aufwendiger, sowohl chirurgisch als auch prothetisch. Die Kosten für Implantate, Steg und Prothese sind entsprechend höher. Allerdings: Langfristig kann sich die Investition durch mehr Lebensqualität, weniger Reparaturen und längere Haltbarkeit auszahlen.

Behandlungsablauf: Von der Beratung bis zum Einsetzen

Der Weg zu einer Stegprothese auf Implantaten besteht aus mehreren sorgfältig geplanten Schritten. Jeder einzelne ist darauf ausgelegt, Ihnen eine passgenaue, funktionale und langlebige Lösung zu bieten – mit dem Ziel, dass Sie schon bald wieder kraftvoll zubeißen und unbeschwert lachen können.

1. Persönliche Beratung und Planung

Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch. Hier geht es um Ihre Wünsche, medizinische Voraussetzungen und mögliche Alternativen. Eine digitale Volumentomografie (DVT) zeigt, wie viel Kieferknochen vorhanden ist und wo Implantate sicher gesetzt werden können.

2. Implantation der künstlichen Zahnwurzeln

Je nach Kieferverhältnissen werden 2 bis 6 Implantate gesetzt. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung. Bei Bedarf kann ein Knochenaufbau notwendig sein, z. B. ein Sinuslift im Oberkiefer.

3. Einheilphase und provisorischer Zahnersatz

Die Implantate benötigen je nach Ausgangslage 2 bis 6 Monate zur Einheilung. Damit Sie in dieser Zeit nicht zahnlos bleiben, erhalten Sie in der Regel eine provisorische Versorgung – bei entsprechender Stabilität der Implantate ist in vielen Fällen auch eine Sofortversorgung mit festsitzendem Provisorium möglich.

4. Herstellung und Eingliederung der Stegprothese

Sind die Implantate stabil eingeheilt, wird der Metallsteg maßgefertigt. Die darauf abgestimmte herausnehmbare Prothese wird anschließend präzise eingepasst – für perfekten Sitz, Ästhetik und Funktion.

5. Nachsorge und Anpassung

Regelmäßige Kontrollen sichern den Langzeiterfolg. Auch kleinere Anpassungen an der Prothese können nötig werden, etwa nach Veränderungen im Weichgewebe oder bei Druckstellen.

Stegprothese Kosten: Was kostet eine Stegprothese?

Die Kosten für eine Stegprothese hängen von mehreren Faktoren ab, vor allem von der Anzahl der verwendeten Implantate, dem individuellen Behandlungsaufwand und dem Material der Prothese. In Deutschland liegen die Preise für eine implantatgetragene Stegprothese inklusive Implantaten meist zwischen 9.500 und 15.500 Euro pro Kiefer.

In einer Zahnklinik in Polen, wie auch unserer Klinik in Slubice, sind deutlich niedrigere Gesamtkosten möglich, bei vergleichbar hochwertiger Versorgung. Viele Patienten sparen dabei bis zu 50–70 % im Vergleich zu einer Behandlung in Deutschland.

Was beeinflusst den Preis?

  • Anzahl der Implantate
  • Notwendigkeit eines Knochenaufbaus
  • Behandlungsort
  • Art und Design des Stegs (z. B. Titan, CAD/CAM gefräst)
  • Material und Ästhetik der Prothese
  • Anzahl der Behandlungstermine

Zahlt die Krankenkasse?

Bei vollständiger Zahnlosigkeit erkennen gesetzliche Krankenkassen in Deutschland oft einen Festzuschuss für Zahnersatz an, allerdings nur im Rahmen der Regelversorgung. Ein Teil der Kosten lässt sich dadurch in vielen Fällen abdecken.

Stegprothese in Polen: Hohe Qualität, geringere Kosten

Immer mehr Patienten aus Deutschland entscheiden sich dafür, ihren Zahnersatz in Polen anfertigen zu lassen. Denn die moderne Zahnmedizin in Polen hat sich längst international etabliert: mit hohem Qualitätsanspruch, modernen Technologien und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Warum Polen?

  • Kostenersparnis: Eine Stegprothese auf Implantaten ist in Polen oft bis zu 50–70 % günstiger als in Deutschland, bei vergleichbarer oder sogar höherer Qualität.
  • Erfahrene Implantologen: Viele Zahnärzte in Polen sind international ausgebildet, haben langjährige Erfahrung mit implantatgetragenem Zahnersatz und verwenden zertifizierte Materialien führender Hersteller.
  • Hohe Standards und individuelle Betreuung: Zahnkliniken in Polen arbeiten nach vergleichbar hohen Hygiene- und Dokumentationsstandards, sprechen oft Deutsch und begleiten Patienten individuell über den gesamten Ablauf hinweg.

Zahnersatz ohne Kompromisse

Für viele Patienten ist die Versorgung mit einer Stegprothese in Polen der Weg zu einem Zahnersatz, den sie sich in Deutschland nicht leisten könnten, ohne bei der Qualität Abstriche machen zu müssen. Es geht nicht darum, günstig zu behandeln, sondern fair und hochwertig – für mehr Lebensqualität.

Welche Alternativen zur Stegprothese gibt es?

Die Stegprothese ist eine bewährte Lösung bei Zahnlosigkeit, doch sie ist nicht die einzige Option. Je nach individueller Ausgangslage, Budget und persönlichen Vorlieben kommen auch andere Formen des implantatgetragenen Zahnersatzes infrage.

1. All-on-4 / All-on-6: Festsitzender Zahnersatz mit 4 oder 6 Implantaten

Beim All-on-4 / All-on-6 Konzept wird der komplette Zahnbogen auf vier oder sechs strategisch gesetzten Implantaten fest verschraubt. Die Prothese ist nicht herausnehmbar, fühlt sich an wie echte Zähne und ist besonders für Patienten geeignet, die sich eine dauerhaft feste Lösung wünschen.

2. Druckknopfprothese (Locator-Prothese)

Statt eines Stegs werden bei der Druckknopfprothese Implantate mit Kugelköpfen oder Locatoren versehen. Die Prothese rastet über ein Klicksystem ein und lässt sich leicht entnehmen. Sie ist oft preisgünstiger als eine Stegprothese, bietet jedoch etwas weniger Halt und Stabilität.

3. Teleskopprothese auf Implantaten

Bei der Teleskopprothese werden festsitzende Primärkronen auf Implantaten mit einer herausnehmbaren Prothese kombiniert, die über Teleskoptechnik präzise einrastet. Sie bietet hohen Komfort und gute Ästhetik, ist aber technisch aufwendiger und entsprechend kostenintensiv.

Welche Lösung ist die richtige?

Die Wahl des Zahnersatzes hängt von vielen Faktoren ab: medizinisch, funktionell, ästhetisch und finanziell. Eine individuelle Beratung ist daher unerlässlich, um gemeinsam die beste Lösung für Ihren Kiefer und Ihre Lebenssituation zu finden.

Pflege und Haltbarkeit einer Stegprothese

Eine Stegprothese auf Implantaten kann viele Jahre – oft 10 bis 20 Jahre oder länger – zuverlässig funktionieren. Voraussetzung dafür ist jedoch eine konsequente Pflege und regelmäßige Kontrolle.

So bleibt Ihre Stegprothese lange erhalten:

  • Tägliche Reinigung der Prothese sowie des Stegs und der Implantate mit speziellen Bürstchen
  • Verwendung von Interdentalbürsten oder Wasserstrahlgeräten zur Reinigung der schwer zugänglichen Bereiche
  • Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen, mindestens 1–2 Mal pro Jahr
  • Professionelle Reinigung und ggf. Nachjustierung der Prothese

Austausch nach mehreren Jahren

Wie jede Form von Zahnersatz unterliegt auch die Stegprothese natürlichem Verschleiß. Kunststoffteile, Halteelemente oder der Steg selbst können sich abnutzen. In vielen Fällen genügt ein Austausch einzelner Teile, manchmal ist nach rund einem Jahrzehnt eine komplette Erneuerung empfehlenswert.

Fazit: Für wen lohnt sich eine Stegprothese?

Die Stegprothese ist eine durchdachte Lösung für Menschen mit einem zahnlosen Ober- oder Unterkiefer, die sich mehr Halt, Komfort und Sicherheit wünschen, ohne auf ein natürliches Gefühl verzichten zu müssen.

Sie vereint stabilen Sitz, gaumenfreien Tragekomfort und pflegeleichte Handhabung. Besonders für Patienten, die keine vollständig festsitzende Versorgung wünschen oder benötigen, ist sie eine medizinisch und finanziell sinnvolle Alternative.

In einer Zahnklinik in Polen lässt sich diese Versorgung zudem hochwertig und kosteneffizient umsetzen, ohne Kompromisse bei Qualität oder Sicherheit.

Lassen Sie sich von uns beraten – Ihren Spezialisten für Implantate und Zahnersatz in Polen

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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie die häufigsten Fragen zur Stegprothese, kompakt und verständlich beantwortet.

Was ist eine Stegprothese auf Implantaten?

Eine Stegprothese ist ein herausnehmbarer Zahnersatz, der auf mehreren Implantaten befestigt wird. Ein Metallsteg verbindet die Implantate miteinander und bietet der Prothese sicheren Halt, ohne dass Haftcreme nötig ist.

Für wen ist eine Stegprothese geeignet?

Sie eignet sich besonders für Menschen mit einem zahnlosen Ober- oder Unterkiefer, bei denen eine klassische Vollprothese nicht mehr ausreichend Halt bietet. Auch Patienten mit Knochenrückgang oder höherem Komfortanspruch profitieren davon.

Wie viele Implantate benötigt man für eine Stegprothese?

Für eine Stegprothese reichen im Unterkiefer oft 2 bis 4 Implantate, im Oberkiefer werden in der Regel 4 bis 6 Implantate gesetzt, abhängig vom Knochenangebot und der geplanten Konstruktion.

Was kostet eine Stegprothese?

Die Kosten einer Stegprothese variieren je nach Implantatanzahl und Aufwand. In Deutschland liegen sie häufig im Bereich von 9.500 bis 15.500 Euro pro Kiefer. In Polen sind solche Zahnbehandlungen oft bis zu 50–70 % günstiger, bei vergleichbar hoher Qualität.

Ist eine Stegprothese im Unterkiefer sinnvoll?

Gerade im zahnlosen Unterkiefer ist die Stegprothese besonders sinnvoll, da herkömmliche Prothesen dort oft schlecht halten. Durch die Implantate und den Steg wird ein stabiler Halt erreicht, selbst beim Sprechen und Kauen.

Was ist bei einer Stegprothese im Oberkiefer zu beachten?

Im Oberkiefer ist das Knochenangebot oft geringer, weshalb meist 4 bis 6 Implantate notwendig sind. Ein Vorteil: Die Stegprothese kann gaumenfrei gestaltet werden, das verbessert Geschmacksempfinden, Sprachgefühl und Tragekomfort deutlich.

Welche Probleme können bei einer Stegprothese auftreten?

Gelegentlich berichten Patienten über Druckstellen, Lockerungen der Halteelemente oder ein erschwertes Reinigen des Stegs. Solche Probleme lassen sich in der Regel leicht beheben – etwa durch Nachjustieren, Erneuern der Kunststoffanteile oder durch professionelle Reinigung beim Zahnarzt.

Welche Erfahrungen machen Patienten mit einer Stegprothese?

Viele Patienten berichten von deutlich mehr Sicherheit, besserer Kaufunktion und höherem Tragekomfort im Vergleich zur Vollprothese. Besonders häufig genannt werden der feste Sitz, der Wegfall von Haftcreme und – im Oberkiefer – die Gaumenfreiheit.

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